Kaufhaus Ebert / Commerzbank

 

Das ehemalige Kaufhaus Franz Ebert wurde in den Jahren 1903/04 errichtet und gehört zu den imposantesten Gebäuden der Leipziger Innenstadt. Im Laufe der Jahre wechselte es mehrfach seinen Namen: In den 1930er/40er Jahren war es eines der Indanthren-Häuser der IG Farben, ab 1949 gehörte es als Kaufhaus „Fortschritt“ zu Konsum, von 1984 bis 1990 wurde es als Modehaus „Topas“ geführt. Seit 1990 befindet sich eine Filiale der Commerzbank in dem Gebäude.

Die zwei Obelisken auf dem Dach, die Bedachung der Ecktürmchen und der Dachgauben, ebenso die Schmuckelemente an der Fassade sind erst im Zuge der Sanierung in den Jahren 1995/96 vergoldet worden. Obwohl die Vergoldung ursprünglich im Bauplan vorgesehen war, wurde sie damals nicht umgesetzt.

Die benachbarten Häuser in der Klostergasse (rechts vom Gebäude), sind auf dem historischen Foto noch zu erkennen. Nun verdeckt die 2002 – 2005 errichtete Marktgalerie die Sicht, in welcher sich unter anderem das Kaufhaus Breuninger befindet. Von 1965 bis zum Abriss 2002 stand an der Stelle der Marktgalerie das “Messeamt am Markt”. Architekt dieses Bauwerks war Rudolf Rohrer, der auch das Leipziger Ringcafé entwarf.

 

Zeitreise als GIF

 

Historisches Foto: Bundesarchiv, 4. September 1989 Fotograf: Friedrich Gahlbeck

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