Ringcafé

 

Zwischen Wilhelm-Leuschner-Platz und Augustusplatz erstreckt sich das Ring-Café am Roßplatz. Davor verläuft eine Teilstrecke des Leipziger Straßenbahnnetzes, welches zu einem der Größten in Deutschland gehört. Die 14 fünf- bis achtgeschossigen Wohnhäuser wurden innerhalb von ca. 2,5 Jahren Bauzeit im Stil russischer Repräsentationsbauten erbaut. Das Ring-Café im Zentrum des Gebäudes wurde im Januar des Jahres 1956 als größtes Café der DDR eröffnet, 540 Gäste fanden dort Platz, um ihre Kaffeekränzchen zu zelebrieren. Heute kann das Ring-Café für Hochzeiten und andere Veranstaltungen  gemietet werden. Im Erdgeschoss des Cafés befindet sich die Räume einer Kirchgemeinde.

Viel verändert hat sich zumindest am äußeren Erscheinungsbild des Gebäudes nichts. Das Straßenbahnnetz vor dem Ring-Café existiert sogar schon seit dem 19. Jahrhundert. Die Straßenbahnlinie auf dem Ring gibt es seit dem 18.05.1872 mit der Leipziger Pferde-Eisenbahn-Gesellschaft (LPE). Die Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) übernahmen die Bahnstrecken erst 1951 und leiten sie bis heute. Die Straßenbahnen selbst sind in unterschiedlichen Farben mit verschiedener Werbung gestaltet und nicht wie damals in einheitlichem Design.

 

Zeitreise als GIF

 

Historisches Foto:  Bundesarchiv, 7. April 1956 Fotograf: Peter Zimmermann

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